Das WLAN "eduroam"
Die Universität Siegen beteiligt sich an dem vom DFN-Verein bereitgestellten Dienst eduroam.
Für die teilnehmenden Einrichtungen erlaubt dieser Dienst:
- den WLAN-Zugang für Gäste auswärtiger Universitäten und wiss. Einrichtungen an der Universität Siegen
- den WLAN-Zugang für Wissenschaftler/Studenten der Uni Siegen an anderen Universitäten und wiss. Einrichtungen
- den WLAN-Zugang an der Universität Siegen für Mitarbeiter/Studenten aus Siegen
Die Authentifizierung wird über das DFN-Netz mit der Heimatuniversität hergestellt, während der Netzzugang von der Gastgeberuniversität bereitgestellt wird.
Automatische Einrichtung mit dem eduroam Configuration Assistant Tool (CAT) vom DFN-Verein
Der DFN-Verein hat ein Tool erstellt, mit dem, für einen Großteil der mobilen Geräte, eine (fast) automatische Konfiguration des eduroam-Profils möglich ist.
Das Tool bekommt man unter der Adresse http://edit.dfn.de . Mit dem Button "Laden sie ihr eduroam Installationsprogramm hier herunter" können sie die Uni Siegen auswählen und laden entsprechend ihres Betriebssystems das Tool herunter und starten sie das Tool durch Doppelklick.
Voraussetzung für dieses Tool ist die Verfügbarkeit des WLANs eduroam, ein funktionierendes WLAN-Modul und die Einstellung im WLAN-Adapter "automatisches beziehen der IP-Nummer (DHCP)". Während der Installation wird man aufgefordert den Benutzernamen und das Passwort einzugeben. Hierbei ist zu beachten, dass man den "Realm" (Regionszusatz) "@uni-siegen.de" hinter dem Benutzernamen nicht vergisst (Also z.B.: g123456@uni-siegen.de).
Im Idealfall läuft die Installation reibungslos durch.
Sollten jedoch Probleme bei dem Durchlauf des Installationstools auftreten, bleibt ihnen nichts weiter als die folgenden Tipps einzubinden oder sich Hilfe beim Benutzerservice oder dem IT-Serviceteam zu holen.
Anleitungen für Windows
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eduroam unter Windows 7
- Das "Wurzelzertifikat der Deutschen Telekom Root CA2" muss auf den Rechner importiert werden
(Link: www.pki.dfn.de/index.php?id=globalroot), ist aber bei den meisten Betriebssystemen inzwischen bereits vorinstalliert. - Rufen Sie mögliche, im Umkreis empfangbare Drahtlosnetzwerke auf, indem Sie auf der Windowsoberfläche unten rechts in der Taskleiste auf das WLAN-Symbol klicken (hier rot eingekreist). eduroam sollte in der Liste angezeigt werden.
Alternativ gehen Sie über Start -> Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet (Verbindung mit dem Internet herstellen) -> Drahtlosverbindung
.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "eduroam" und wählen Sie "Eigenschaften".
Wählen Sie in der angezeigten Registerkarte "Sicherheit" als Sicherheitstyp "WPA2-Enterprise", als Verschlüsselungstyp "AES" und als Methode für die Netzwerkauthentifizierung "Microsoft: Geschütztes EAP (PEAP)" aus.
Klicken Sie rechts auf die Schaltfläche "Einstellungen". Im neuen Fenster sollte oben "Serverzertifikat überprüfen" aktiviert und der zuständige Server "acs.hrz.uni-siegen.de" eingetragen sein.
Überprüfen Sie, ob als Authentifizierungsmethode "Gesichtertes Kennwort (EAP-MSCHAP v2)" ausgewählt ist.
Wählen Sie "Konfigurieren..."
...und vergewissern Sie sich, dass "Automatisch eigenen Windows-Anmeldenamen und Kennwort..." nicht aktiviert ist.
Bestätigen Sie die Fenster mit OK. - Rufen Sie wieder die Drahtlosnetzwerkliste auf über das WLAN-Symbol auf der Windowsoberfläche (oder alternativ wieder über Start -> Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet (Verbindung mit dem Internet herstellen) -> Drahtlosverbindung, wählen Sie "eduroam" aus und klicken Sie auf "Verbinden".

- Geben Sie Ihren universitären Benutzernamen ein (Mitarbeiter: g-Benutzerkennung / Studenten: s + Matrikelnummer oder g + Zahlenkombination) jeweils mit Anhang "@uni-siegen.de"
(Bsp.: s112233@uni-siegen.de für einen Siegener Studenten mit dem Account s112233) und Ihr dazugehöriges Kennwort.
- Das "Wurzelzertifikat der Deutschen Telekom Root CA2" muss auf den Rechner importiert werden
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eduroam unter Windows XP
- Für die Nutzung von eduroam muss unter XP mind. das ServicePack 3 installiert sein!
- Das "Wurzelzertifikat der Deutschen Telekom Root CA2" muss auf den Rechner importiert werden (Link: www.pki.dfn.de/index.php?id=globalroot), ist aber bei den meisten Betriebssystemen inzwischen bereits vorinstalliert.
- Rufen Sie mögliche, im Umkreis empfangbare Drahtlosnetzwerke auf über Start -> Einstellungen -> Netzwerkverbindungen -> Drahtlose Netzwerkverbindung. eduroam sollte in der Liste angezeigt werden.

- Klicken Sie links auf "Erweiterte Einstellungen ändern".
Wählen Sie im neuen Fenster "Eigenschaften von Drahtlose Netzwerkverbindung" die Registerkarte "Drahtlosnetzwerke".
Doppelklicken Sie unter "Bevorzugte Netzwerke" den Listenpunkt "eduroam". - Wählen Sie im neuen Fenster "eduroam Eigenschaften" in der Registerkarte "Zuordnung" als Netzwerkauthentifizierung "WPA2" und als Datenverschlüsselung "AES" (Hinweis: Ältere WLAN-Adapter kennen z.T. kein WPA2!).

- In der Registerkarte "Authentifizierung" wählen Sie "IEEE 802.1x"-Authentifizierung" und als EAP-Typ "Geschütztes EAP (PEAP)".
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Eigenschaften". Im neuen Fenster sollte oben "Serverzertifikat überprüfen" aktiviert und der zuständige Server "acs.hrz.uni-siegen.de" eingetragen sein.
Überprüfen Sie, ob als Authentifizierungsmethode "Gesichtertes Kennwort (EAP-MSCHAP v2)" ausgewählt ist.
Wählen Sie "Konfigurieren..."...
...und vergewissern Sie sich, dass "Automatisch eigenen Windows-Anmeldenamen und Kennwort..." nicht aktiviert ist.
Bestätigen Sie die Fenster mit OK. - Rufen Sie wieder die Drahtlosnetzwerkliste auf über Start -> Einstellungen -> Netzwerkverbindungen -> Drahtlose Netzwerkverbindung, wählen Sie "eduroam" aus und klicken Sie unten rechts auf die Schaltfläche "Verbinden".

- Geben Sie Ihren universitären Benutzernamen ein (Mitarbeiter: g-Benutzerkennung / Studenten: s + Matrikelnummer oder g + Zahlenkombination) jeweils mit Anhang "@uni-siegen.de"
(Bsp.: s112233@uni-siegen.de für einen Siegener Studenten mit dem Account s112233) und Ihr dazugehöriges Kennwort.
Das Feld "Anmeldedomäne" bleibt leer.
Zertifikat
Je nach Endgerät kann es sein, dass Sie das Wurzelzertifikat importieren müssen. Das Zertifikat finden Sie hier:

